5 interaktive Fernseherlebnisse
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5 interaktive Fernseherlebnisse

Die Zeiten, in denen wir beim Fernsehen in die Röhre gucken, sind längst vorbei. Mit HD-Funktionen wird uns die Lust auf mehr TV schmackhaft gemacht, Sender wie Sixx und ProSiebenMAXX sollen Frauen bzw. Männer mit geschlechterspezifischen Themen anlocken und Smart TVs ermöglichen den mühelosen Gang ins Internet.

Dennoch steht die TV-Industrie vor dem Problem sinkender Zuschauerzahlen. Dabei gibt es bereits heute zahlreiche Möglichkeiten, die Technologien für das Fernsehen auszunutzen und aus TV mehr als nur eine Aneinanderreihung von Bewegbildern zu machen.

Zuschauern muss die Möglichkeit gegeben werden, sie verstärkt in das Medium Fernsehen einzubinden, damit sie wieder Spaß am Schauen haben und einen Mehrwert erzielen können. Die Produktionsfirmen sind dafür verantwortlich und müssen TV zu einem sozialen, interaktiven Medium gestalten.

joiz

Im August 2013 startete joiz als erster interaktiver Fernsehsender in Deutschland. Getreu ihrem Motto „Hier läuft nichts ohne dich“ kann das Publikum aktiv via Skype, Facebook und Chat die einzelnen Sendungen mitgestalten. So können zum Beispiel Fragen direkt an Moderatoren und Gäste gestellt werden und Zuschauer mithilfe von Videoübertragung direkt ins Studio geschaltet werden.

ProSieben Connect

 

Mithilfe von ProSieben Connect will der Sender die Kanäle TV, Online und Mobile miteinander verknüpfen. Die Zuschauer müssen lediglich die App zücken oder die Seite von ProSieben Connect aufrufen, wenn in ausgewählten Formaten das „Connect“-Zeichen erscheint. Daraufhin erhalten sie Zusatzinformationen, Video-Clips, können sich mit anderen über die Sendung austauschen und live an Votings teilnehmen.

Layzapp

Die Second-Screen-App „Layzapp“ versorgt seine Nutzer mit Zusatzinformationen – das können unter anderem Social Media-Beiträge, Videos und Artikel der gewünschten Sendungen sein. Layzapp ist dabei unabhängig von TV-Sendern, sodass nahezu jede Sendung mit Informationen versorgt werden kann. An die Daten kommt die App mittels Audiosignale. Diese werden dann mit Live-Signalen abgeglichen und EPG-Daten verhelfen zum Aufsuchen erster Infos, die dann an den Nutzer gesendet werden.

Junaio

Mit der App Junaio startete Galileo den Versuch, seine Zuschauer interaktiv zu unterhalten und zu fordern. Beim Aufrufen des Programms musste der Galileo-Channel ausgewählt werden und das Smartphone vor den Fernseher gehalten werden. Daraufhin erhielt der Zuschauer bei Quizfragen Antwortmöglichkeiten zur Auswahl gestellt. Im Anschluss konnten die Ergebnisse ausgewertet werden. Die App ist im Übrigen kein explizit für Galileo entwickeltes Programm und kann vielfältig angewandt werden. Zum Beispiel zum Aufsuchen von Restaurants.

Couchfunk

Das Dresdner Start-up Couchfunk hat eine Social TV-App entwickelt, die umfassende Informationen zu Sendungen übermittelt. Auch ein Blick in die sozialen Netzwerke ermöglicht Couchfunk, vor allem in Formate, die mit Hashtags markiert sind.

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