25 Dinge über Netflix: Wie aus 40 Dollar Strafe ein Streaming-Gigant wurde
Genau hingeschaut: Über Netflix gibt es einige interessante Fakten. Foto: Gil C / Shutterstock.com

25 Dinge über Netflix: Wie aus 40 Dollar Strafe ein Streaming-Gigant wurde

Seit Netflix nun auch Deutschland erobert, kommt mächtig Bewegung in den hiesigen Markt der Video-on-Demand-Angebote. Hier sind 25 Dinge, die Du vielleicht noch nicht über Netflix weißt:

  1. 1997 kam Gründer Reed Hastings nur deshalb auf die Idee zu Netflix, weil er 40 Dollar für die verspätete Rückgabe einer VHS von „Apollo 13“ zahlen musste.
  2. Netflix ist damit sogar älter als Google, das erst 1998 gegründet wurde.
  3. Im Jahr 2000 wurde Netflix der Franchisekette Blockbuster für 50 Millionen Dollar angeboten. Blockbuster – heute praktisch tot – lehnte ab. Netflix hat seinen Wert hingegen auf rund 20 Milliarden Dollar steigern können.
  4. Die Einnahmen des Unternehmens werden auf 6 Milliarden Dollar geschätzt.
  5. Netflix ist derzeit in 80 Regionen der Welt verfügbar.
  6. Mittlerweile zählt Netflix 57,4 Millionen Nutzer (Stand: Januar 2015). Da auf jeden Abonnenten oft mehrere Zuschauer kommen, ist die Zahl der tatsächlichen Nutzer um ein Vielfaches höher.
  7. Mit rund 37 Millionen Kunden allein in den USA hat Netflix das dortige Kabelfernsehen längst abgehängt.
  8. Netflix verursacht mittlerweile über ein Drittel des gesamten Internet-Traffics in den USA.
  9. Der durchschnittliche Netflix-Nutzer streamt rund 90 Minuten pro Tag.
  10. Netflix’ Videoverzeichnis umfasst eine Datenmenge von über einem Petabyte. Das entspricht 1.024 Terabyte oder 1.048.576 Gigabyte. In anderen Worten: Eine ganze Menge!
  11. Die am häufigsten aufgerufene Serie auf Netflix ist „Breaking Bad“.
  12. Um weiterhin erfolgreich zu bleiben, beobachtet Netflix die Aktivitäten auf Bittorrent-Netzwerken – und entscheidet so über sein Angebot.

    Den begehrtesten Job gibt es bei Netflix

  13. Netflix umfasst mehr als 76.000 Kategorien, inklusive solch kurioser wie „Cool Moustaches“, „Imaginative Time Travel Movies from the 1980’s“ und „Mind-bending Romantic Foreign Movies“.
  14. Netflix zahlt seinen Mitarbeitern schon bei Einstiegspositionen wie im Call Center 18 Dollar pro Stunde. Hinzu kommt ein kostenloses Netflix-Abo.
  15. Netflix-Mitarbeiter können sich – solange ihre Arbeit nicht darunter leidet – so viele Tage freinehmen wie sie möchten. Dem Unternehmen gehe es darum, seine Mitarbeiter wie Erwachsene zu behandeln, so ein Netflix-Sprecher.
  16. Netflix bietet zudem einen der begehrtesten Jobs überhaupt: Das Unternehmen bezahlt dafür, auf der Couch zu sitzen und Serien zu schauen. Man muss die Formate “lediglich” einer der hausüblichen Kategorien zuordnen – etwa 77.000 an der Zahl. Der Prozess des „taggens“ nennt sich Netflix Quantum Theory.
  17. In den USA, wo Netflix auch eine DVD-Flatrate per Post anbietet, werden Mitarbeiter dazu verpflichtet, den Standort der DVD-Lagerhäuser geheim zu halten – aus Angst vor Raubüberfällen. Auch die Netflix-Trucks fahren „undercover“.
  18. Ein Netflix-Kontrolleur sortiert rund 650 DVDs pro Stunde. Das macht 5.200 DVDs pro Arbeitstag.
  19. Nur aus Kostengründen werden die DVDs in rechteckigen Umschlägen verschickt. Wären die Versandtaschen quadratisch, kämen Mehrkosten von 225 Millionen Dollar auf Netflix zu.

    Netflix mischt die großen Fernsehpreise auf

  20. Bis Februar 2015 hat Netflix 66 eigene Formate produziert, inklusive Serien, Filmen, Fortsetzungen, Dokumentationen, Comedy-Formaten und Specials.
  21. Gegen Ende 2013 gelang Netflix ein Mega-Deal mit Marvel Television: Vier der Marvel-Superhelden bekommen ihre eigene Serie, bevor sie sich anschließend als “The Defenders” in einer Mini-Serie zusammenschließen.
  22. Adam Sandler unterschrieb nur deshalb für vier Filme bei Netflix, weil Netflix sich auf „Wet Chicks“ reimt.
  23. 2014 konnte  Netflix als erster Online-Streaming-Dienst einen der großen Fernsehpreise abräumen. House of Cards-Darstellerin Robin Wright gewann den Golden Globe in der Kategorie Beste Darstellerin in einer Drama-Serie.
  24. Auch bei den Oscars hat Netflix bereits angeklopft: Die ägyptsch-amerikanische Produktion „The Square“ schaffte es bei den 86. Academy Awards auf die Liste der nominierten Dokumentarfilme.
  25. Netflix hat bereits seine eigene Award-Show: Bei den „Flixies“ sind die User dazu aufgerufen, ihre Favoriten zu wählen. Den Schwerpunkt legt Netflix dabei auf etwas eigenwillige, aber durchaus lustige Kategorien wie Best Bromance oder Best TV-Marathon. Abgestimmt wird online und (fast) weltweit. Wie so oft hinkt Deutschland hier etwas hinterher: Wir müssen leider noch auf unser Stimmrecht warten.

“25 Dinge über Netflix: Wie aus 40 Dollar Strafe ein Streaming-Gigant wurde.“

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